Prospekt der Klais Orgel St. Suitbertus, Remscheid

Konzert am Sonntag, 8. August um 16:00 Uhr | St. Laurentius

Ralitsa Ralinova, Sopran, Wuppertal
Hans Küblbeck, Orgel, Wuppertal

Programm



An der Teschemacher-Orgel


Frescobaldi, Girolamo (1583-1643)
Toccata Ottava aus „1. Buch der Toccaten“


Bach, Joh.Seb. (1685-1750)
„Mein gläubiges Herze, frohlocke, sing, scherze“ (Arie)
aus: Kantate „Also hat Gott die Welt geliebt“
BWV 68


Campra, André (1660-1744)
O dulcis amor (Motet pour Le Saint Sacrement)


Händel, Georg Friedrich (1685-1759)
Air "Rejoice greatly, O daughter of Sion" Nr. 16 aus: Messiah



An der Seifert-Orgel


Franck, Cesar (1822-1890)
Prélude, Fugue et Variaton (à son ami Monsieur C.Saint-Saens)
op. 18


Ravel, Maurice (1875-1937)

I. Kaddisch

II. L’Enigme Eternelle

Chanson hébraique


Mozart, W.A. (1756-1791)
Exsultate, jubilate (Motette)
KV 165

1. Exsultate

2. Recitativo Fulget amica dies

3. Tu Virginum corona

4. Alleluja


Stacks Image 28
Vita Ralitza Ralinova

"1989 in Bulgarien geboren. Klavier-, und Gesangsstudium an der Nationalen Musikakademie Pancho Vladigerov und Masterstudium an der National Music Academy Sofia, Bulgarien.

Sie nahm an zahlreichen Meisterklassen teil, u. a. an der Internationalen Sommerakademie Prag/Wien/Budapest.

Sie war Preisträgerin zahlreicher Gesangswettbewerbe, u. a. 2012 erste Preisträgerin beim 23. nationalen ›Svetoslav Obretenov‹-Wettbewerb in Provadia, Bulgarien.

Bei der CD-Einspielung des nationalen Radios Bulgariens sang sie Pamina und Papagena aus Mozarts ›Zauberflöte‹. Engagements als Opern,- und Konzertsängerin führten sie an die Nationaloper Sofia, die Philharmonie Plovdiv, Philharmonie Südwestfahlen, Sommeroper Bamberg und ans Theater Rostock.

2014/15 gastierte sie an der Oper Wuppertal und ist dort seit der Spielzeit 2016/17 festes Ensemblemitglied. Hier sang sie seitdem unter anderem Gilda in ›Rigoletto‹, die Titelrolle in ›Julietta‹, Alcina in ›Liberazione‹ Musetta in ›La Bohème‹, Susanna in ›Die Hochzeit des Figaro‹ und Micaela in ›Carmen‹. Beim Wettbewerb »Beppe de Tommasi« in Reggio Calabria gewann sie 2019 den 2. Preis und den Publikumspreis."

Stacks Image 31
Vita Hans Küblbeck

Hans Küblbeck erhielt seine grundlegende musikalische Ausbildung bei den Regensburger Domspatzen unter Domkapellmeister Georg Ratzinger. Anschließend studierte er in Regensburg Kirchenmusik an der ältesten und renommierten diesbezüglichen Hochschule (Chorleitung bei Domkapellmeister Roland Büchner und Prof. Kunibert Schäfer, Orgel bei Domorganist Eberhard Kraus, Prof. Norbert Düchtel und Karl-Friedrich Wagner). In Berlin ergänzte er seine Studien an der Freien Universität in Musikwissenschaft und Philosophie.

Schon während seiner Studienzeit war er als Assistent von KMD Christian Kroll für die Einstudierung großer oratorischer Werke durch die Regensburger Kantorei und den Universitätschor mitverantwortlich (Bach, Beethoven, Britten, Haydn, Martin, Orff, u.a.).

Nach kirchenmusikalischen Tätigkeiten in Berlin, Ahaus und Köln ist er seit 2015 an der St. Laurentius-Basilika in Wuppertal tätig.

Immer wieder setzte er für das kirchenmusikalische Leben neue Akzente: Gründung von Singschulen, Initiierung von Chor-Projekten, Kirchen-Musik-Wochen, Oster-Konzerte, MittagsMusiken 5 nach 12, Kinder-Musicals.

Unter seiner Leitung erklang ein Großteil des oratorischen Repertoires wieder im kirchlichen Raum. Bei seiner Programmplanung berücksichtigt er sehr bewusst auch zeitgenössische Werke.

Hans Küblbeck dirigierte von 2012 bis 2018 im Rahmen einer Chor- und Orchesterwoche der Werkgemeinschaft Musik die Aufführungen im Weltkulturerbe Wieskirche und leitete im Sommer 2019 den Choir in Residence an der englischen Kathedrale von Salisbury.

Seit 2016 unterrichtet Hans Küblbeck am Projekt Singpause der Bergischen Musikschule mit der Ward-Methode.